Nach wie vor zählt die Tourismus- und Freizeitwirtschaft zu den wichtigsten
Wirtschaftssektoren Österreichs. Das Internet und der Boom der Billigfluglinien
haben die Tourismusbranche weltweit verändert. Mittlerweile gehört
das Internet zu den wichtigsten Informations- und Buchungsmedien für
die Urlaubsplanung. Die Gäste sind flexibler, aber auch qualitätsbewusster
und kritischer geworden. Laufend werden neue Destinationen und Märkte
erschlossen, spezialisierte Angebotspakete liegen im Trend.
Angesichts des
zunehmenden Konkurrenz- und Kostendrucks steigen die Anforderungen an
die Tourismusunternehmen. Kreativität, Flexibilität, Marketingkenntnisse und
fundierte Branchenkenntnisse sind gefragter denn je. Der österreichische
Tourismus ist vorwiegend auf den deutschsprachigen Markt ausgerichtet,
wobei ein starker Zuwachs an Gästen aus den ostmitteleuropäischen Ländern
zu beobachten ist.
Berufsfeldmonitor Tourismus & Freizeit
E-Tourismus weiterhin auf dem Vormarsch
Qualifikationsanforderungen steigen
Mit der zunehmenden Internationalisierung des Tourismus, den steigenden
Qualitätsansprüchen der Gäste, der immer stärkeren Nachfrage nach gebündelten
und individuellen Angeboten steigen die Anforderungen an das Personal.
Sprach-, Markt-, und IT-Kenntnisse gewinnen an Bedeutung. Zunehmend
wichtiger werden auch Kenntnisse im Bereich Social Media (z.B. Facebook,
Twitter).
Soziale Kompetenz im Umgang mit MitarbeiterInnen, KundInnen und Gästen sowie zeitliche, örtliche und geistige Flexibilität werden in Zukunft noch unverzichtbarer.
Soziale Kompetenz im Umgang mit MitarbeiterInnen, KundInnen und Gästen sowie zeitliche, örtliche und geistige Flexibilität werden in Zukunft noch unverzichtbarer.
Von der Hotellerie bis zum Eventmanagement
FH-AbsolventInnen arbeiten in der Hotellerie und Gastronomie, in Unternehmen
der touristischen Freizeit- und Sportinfrastruktur, in Kultur-, Wellness- und
Gesundheitseinrichtungen, für Tourismusverbände sowie für Reiseveranstalter
und Reisevermittler, für Fluglinien, in Werbe- und Eventagenturen
und zahlreichen weiteren tourismusnahen Branchen. Mögliche Tätigkeitsfelder
sind außerdem Consulting-Unternehmen im Tourismus, touristische
Angebotskooperationen und Personalberatungsunternehmen, aber auch die
Bereiche Finanzdienstleistung, Unternehmens- und Steuerberatung. In allen
genannten Bereichen sind fundierte Marktkenntnisse äußerst wichtig, wobei
in zunehmendem Maße Märkte außerhalb von Österreich und Deutschland
an Bedeutung gewinnen.
Gute Jobchancen für innovative und kreative Führungskräfte
Der Bedarf an hoch qualifiziertem, akademisch gebildetem Personal in der
Tourismus- und Freizeitwirtschaft steigt tendenziell. Die Karrierechancen
sind individuell von Fachkenntnissen und persönlichen Interessen abhängig.
Jene FH-AbsolventInnen, die bereits Berufspraxis vorweisen können und
eine hohe Mobilitätsbereitschaft zeigen, haben besonders gute Chancen am
Arbeitsmarkt.


