Quo Vadis? – Ihr Weg zur richtigen Weiterbildung
Wer sich für eine berufsbegleitende
Aus- und Weiterbildung entscheidet,
hat die Qual der Wahl: FH-Studium
oder Postgradualer Lehrgang? MBA
im Fernstudium? Lesen Sie, wie Sie die
passende Weiterbildungsform finden.
Größer
Neben dem Job eine Weiterbildung zu absolvieren, bedeutet stets eine Herausforderung, die viel Engagement und Durchhaltevermögen
erfordert.
Umso wichtiger ist es, sich genau zu überlegen, welche Ausbildung am besten zu den eigenen beruflichen Zielen, aber auch zur individuellen
Lebenssituation passt. – Damit die Weiterbildung nicht zur Belastung wird, sondern auch wirklich zu einer Inspiration und damit zum Erfolg führt.
Ihre persönliche Situationsanalyse
Bevor Sie sich für ein Weiterbildungsprogramm
entscheiden, ist es wichtig, dass Sie sich Ihre zeitlichen und auch finanziellen
Ressourcen bewusst machen. Fragen Sie sich:
- Wie lässt sich meine derzeitige Lebenssituation
beurteilen?
- Wie viel Zeit kann ich in meine Weiterbildung
investieren?
- Kann ich mir neue Themen selbstständig
erarbeiten?
- Welche Kosten will/kann ich für meine Weiterbildung aufbringen?
- Welche Anbieter kommen örtlich für mich in Frage?
Wenn Sie sich überlegt haben, wie viel Zeit und Geld Sie in Ihre Weiterbildung investieren
können, erleichtert Ihnen dieses Wissen
die Entscheidung zwischen Studium, Postgraduate-Programm,
Summer School, Kursen, Seminaren, Workshops, Lehrgängen
etc. Für nahezu jedes Weiterbildungsbedürfnis
gibt es ein passendes Angebot auf dem Markt.
Möchten Sie Projektmanagement-Kenntnisse
auffrischen oder denken Sie an einen MBA? – Wenn Sie sich bereits für eine "Richtung" entschieden haben – Gratulation!
Wenn Sie sich dagegen noch im Unklaren darüber sind, in welche Weiterbildung
Sie investieren möchten, kann Ihnen ein Coaching weiterhelfen. Sie werden damit unterstützt, die für Sie passende Art der Weiterbildung zu finden.
Zeitmanagement-Tipps
Für welche Form der Weiterbildung man sich auch entscheidet – Job, Familie und Aus- oder
Weiterbildung unter einen Hut zu bekommen, braucht Disziplin und eine gute Zeiteinteilung, damit die persönliche Work-Life-Balance
nicht aus den Fugen gerät.
- Erstellen Sie einen persönlichen Zeitplan
Der gute alte Stundenplan aus Schulzeiten
unterstützt Sie auch heute noch dabei, Ihre Zeit gut zu organisieren.
- Setzen Sie Prioritäten
Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Aufgaben und wägen Sie ab, welche darauf warten können, von Ihnen erledigt zu werden.
- Nehmen Sie sich Zeit für sich
Auch wenn Job, Familie und Lernpensum
auf Sie warten: Planen Sie unbedingt Zeit für Erholungsphasen ein. – Auszeiten sind wichtig, um wieder Kraft zu tanken.
- Beziehen Sie Ihre Familie in Ihre Pläne mit ein
Es ist wichtig, dass Sie Unterstützung bekommen: von Ihrer Familie, Ihren Freunden. Wenn Ihr persönliches Umfeld
hinter Ihnen steht, können Sie die Doppel- und
Dreifachbelastung leichter bestehen.
Berufsbegleitende Studienformen im Überblick
FH-Studium
-
Fast die Hälfte aller Bachelor- und
Master-Studien
werden an Fachhochschulen
berufsbegleitend angeboten.
- Die Lehrveranstaltungen im Rahmen eines berufsbegleitenden FH-Studiums
finden überwiegend am Abend und an Samstagen statt.
- FH-Studien
punkten mit hohem Praxisbezug
und absehbarer Dauer.
- Der vorgegebene Stundenplan und der strukturierte Aufbau erleichtern die persönliche Organisation.
- FHs können einen Studienbeitrag von 363,36 Euro pro Semester einheben.
Uni-Studium
-
Reguläre Bachelor- und
Masterstudien werden an österreichischen Universitäten
– bis auf einige Ausnahmen –
noch nicht explizit berufsbegleitend angeboten. Viele Lehrveranstaltungen (je nach Studienrichtung) werden allerdings zu Tagesrandzeiten abgehalten,
Blockveranstaltungen finden oft an Wochenenden statt.
- Bei Uni-Studien
steht die Wissenschaftlichkeit
und die Vertiefung des Wissens im Vordergrund.
- Vorlesungen, Lehrende und Schwerpunkte
können bis zu einem gewissen Grad frei gewählt wählen.
- Durch die individuelle Gestaltungsmöglichkeit
des Stundenplans ist ein effizientes
Selbstmanagement gefordert.
- Universitäten können unter bestimmten Umständen (z.B. bei Überschreiten der Mindeststudiendauer) eine Studiengebühr
von 363,36 Euro pro Semester einheben.
Postgraduale Studien
- Postgraduale Studien werden meist in Form von Universitätslehrgängen, MBA-Programmen
oder Lehrgängen universitären Charakters von Universitäten,
Privatuniversitäten, Fachhochschulen
und außeruniversitären Bildungseinrichtungen angeboten.
- Zielgruppe sind vor allem Personen, die bereits über mehrere Jahre Berufserfahrung
verfügen.
- Lehrveranstaltungen finden meist abends bzw. geblockt an den Wochenenden
statt.
- Manche Curricula sehen ein verpflichtendes
Modul im Ausland vor – dies betrifft v.a. einige MBA-Studien.
- Postgraduate-Programme
variieren in ihrer Dauer. Ein berufsbegleitendes MBA-Programm
dauert z.B. 4 Semester.
Fernstudium
-
Die Vorlesungen können durch den Einsatz
von E-Learning
örtlich unabhängig und beliebig oft wiederholt werden.
- Das Lerntempo kann dem eigenen Rhythmus angepasst werden.
- Fallweise sind auch bei Fernstudien Präsenzphasen erforderlich (z.B. zur Ablegung von Prüfungen).
- Ein Fernstudium erfordert ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Eigenmotivation
und Disziplin.
- Die Kosten sind – je nach Anbieter und Studiengang – unterschiedlich.
Summer School
-
Durchschnittlich zwei Wochen dauern die weltweiten Summer Schools, die auch von renommierten Unis, wie z.B. Harvard, angeboten werden.
- Sie bieten die Gelegenheit, effizient und intensiv, seine Kenntnisse – in den unterschiedlichsten Bereichen – zu vertiefen.
- Ein großes Plus: Sie sind die ideale Plattform, um sein internationales Netzwerk
zu erweitern.
- Summer Schools bieten, neben der fachlichen Kompetenzerweiterung, die Gelegenheit, auch die persönlichen Sprachkenntnisse aufzufrischen (durch die internationalen TeilnehmerInnen werden die Kurse in Englisch gehalten).
- Die Kosten für die Teilnahme an einer Summer School variieren je nach Anbieter.